«Lieber zerstören als verschönern» – Ein Abend mit Inge H. Schmidt
Thu, Jul 23
|Impulszentrum Holdenweid
Die Berliner Malerin Inge H. Schmidt verliess 1984 die DDR — der Kunst wegen. Seit fast 40 Jahren malt sie in Berlin-Kreuzberg, kompromisslos. Im Gespräch mit Cornelia Huber spricht sie über ein Leben, in dem nur die Malerei zählt. Was das kostet, und was es gibt. Der Eintritt ist frei (Kollekte).


Time & Location
Jul 23, 2026, 7:30 PM – 8:30 PM
Impulszentrum Holdenweid, Holdenweid 17, 4434 Hölstein, Schweiz
Guests
About the event
Wenn Besucher in Inge H. Schmidts Atelier in Berlin-Kreuzberg kommen, fragen sie immer dasselbe: Wie lebt man so als Künstlerin? Und wenn sie erzählen, warum sie selbst den Schritt nie gewagt haben — die Sicherheit, die Familie, die Verpflichtungen —, sagt Inge: «Das sind alles nur Ausreden. Für mich gibt es keine Ausreden, nur die Entscheidung für die Malerei.»
An diesem Abend spricht Inge H. Schmidt darüber, was es heisst, sich für die Kunst zu entscheiden: gegen die Sicherheit, gegen alles, was man angeblich braucht — für die Freiheit, das zu malen, was für sie wahrhaftig ist. «Nichts schön gemacht, nichts gebastelt, kein Effekt beabsichtigt», sagt Inge. So arbeitet sie. Und so lebt sie.
Das Gespräch führt Cornelia Huber, Künstlerin und Gründerin des Impulszentrum Holdenweid. Der Abend findet mitten im Arbeitsraum der laufenden Malresidenz statt. Das Publikum sitzt zwischen Staffeleien, Farbflecken und unfertigen Arbeiten. Nach dem Gespräch folgt eine offene…
