

Die erste Malresidenz
Im Juli 2026 kamen dreizehn Menschen für zwei Wochen in der Holdenweid zusammen. Zehn Tage lang wurde gemalt, verworfen, weitergearbeitet und gemeinsam geschaut. Begleitet von Inge H. Schmidt und mit viel Zeit für die eigene Arbeit.
Entstanden sind Bilder, neue Fragen und eine Gemeinschaft auf Zeit.

Inge H. Schmidt
Inge H. Schmidt ist Malerin und Zeichnerin mit jahrzehntelanger eigener Praxis und einer seltenen Gabe für Lehre. Sie verbindet handwerkliche Präzision mit Neugier, Humor und einem feinen Gespür für Menschen. In ihrer Begleitung geht es nicht um Stil oder Können, sondern um Sehen, Entscheiden und Vertrauen in den eigenen Prozess. Sie arbeitet klar, zugewandt und aufmerksam – und schafft einen Raum, in dem Lernen leicht wird, ohne beliebig zu sein.
Webseite: https://ihs-art.com/
Arbeiten mit Inge sind Tage, die etwas verschieben – leise, aber nachhaltig.

Wie gearbeitet wurde
In dieser Residenz ging es darum, aus der Fülle der Farben und Formen das Eigene zu wählen. Schritt für Schritt: schauen, entscheiden, weitergehen. Malen wurde bei Inge H. Schmidt nicht erklärt, sondern erfahren.
Jeder Tag begann mit einem kurzen Impuls. Danach arbeitete jede und jeder im eigenen Tempo – begleitet, aufmerksam, ohne Druck. Am Abend betrachteten und besprachen wir die Arbeiten gemeinsam.
Was in zwei Wochen entstand, war kein Stil – sondern ein Sprung im Sehen.

Woche 1: Ankommen & Finden
Die ersten Tage gehörten dem Ankommen – im Haus, im Atelier und in der eigenen Arbeit. Nach einem kurzen Impuls von Inge arbeitete jede und jeder am eigenen Bild weiter. Viel schauen, ausprobieren, verwerfen und neu entscheiden.
Ein Besuch im Kunstmuseum Basel und ein freier Tag am Rhein brachten Abstand vom Atelier – und andere Bilder mit zurück.

Woche 2: Vertiefen & Weitergehen
In der zweiten Woche wurde die Arbeit konzentrierter. Manche Bilder blieben, andere wurden übermalt oder noch einmal ganz neu begonnen. Eine Exkursion in den Jura verlagerte das Arbeiten nach draussen und das Licht aus dem Atelier in die Landschaft.
Am letzten Abend kamen die entstandenen Arbeiten im Salon an die Wand, als gemeinsamer Blick auf zwei intensive Wochen.

Zeit für das Eigene
„Ich bin mit einer neuen Klarheit und Ruhe nach Hause gegangen – und mit dem Mut, das Unfertige stehen zu lassen, ohne es sofort lösen zu müssen. Seitdem arbeite ich anders weiter: langsamer, genauer – und näher bei dem, was wirklich meines ist.“
Patrick K., Kursteilnehmer
Ein Raum, in dem Entwicklung möglich wird
„Inge H. Schmidt ist Künstlerin und Lehrerin zugleich: Sie kann erklären und begeistern, sie kennt die Tücken künstlerischen Schaffens. Wer bei Inge H. Schmidt Bilder erschafft, kommt über das Handwerkliche hinaus. Sie vermag es, tiefere Zugänge zu den Potentialen der Menschen freizusetzen, die bei ihr lernen. Das macht sie zu einer außerordentlichen Pädagogin.“
Fabian N., Kursteilnehmer
Ich konnte mir beim Arbeiten zusehen
„Ich habe erlebt, dass Inge mit viel Empathie und Intuition genau die Hilfestellungen gegeben und Räume aufgemacht hat, mit denen ich etwas anfangen konnte. Von Bild zu Bild konnte ich zusehen, wie sich mein Malen entwickelt hat – und nach kurzer Zeit konnte ich gar nicht mehr genug davon kriegen.“
Sabine K., Kursteilnehmerin
Referenzen
Was du mitnimmst.
Stimmen von Menschen, die im Salon gearbeitet, gezweifelt, entschieden – und etwas Eigenes in die Welt gebracht haben.
Die nächste Malresidenz
Nach der ersten Malresidenz im Schweizer Jura laufen die Vorbereitungen für 2027 bereits auf Hochtouren. Getreu unserem nomadischen Motto suchen wir nun nach einem besonderen Ort in Italien und entwickeln gemeinsam mit Inge H. Schmidt den Rahmen für die nächste Residenz.
Wo und wann sie stattfinden wird, steht noch nicht fest. Wenn du Interesse hast, trag dich unverbindlich auf die Interessentenliste ein. Du erfährst als eine:r der Ersten, sobald Ort, Termin und weitere Details feststehen.






















