Über uns
Der Salon der Kuenste
Der Salon der Kuenste knüpft an eine alte Idee an: an den Salon als soziale Form, in der Denken, Kunst und Leben zusammenkommen.
Wer wir sind
Der Salon ist keine Institution, kein Retreat, noch eine Schule im klassischen Sinn. Er ist ein Raum für gemeinsame künstlerische Arbeit, Austausch und Entwicklung.
Hier treffen sich Menschen, die sich Zeit nehmen, etwas Eigenes zu erkunden. Nicht allein. Nicht nebenbei. Sondern im Tun, im Gespräch – mit einer Intensität und Erfüllung, wie sie nur künstlerische Praxis ermöglicht.
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Warum es uns gibt
Unsere Gegenwart ist hochpräzise – und oft fragmentiert. Sie ist getaktet, beschleunigt und auf Fertig-Sein ausgerichtet. Wir zerlegen die Welt in Funktionen, Methoden und Ziele. Was dabei leicht verloren geht, ist das Ganze: Bedeutung, Richtung, Sinn.
Der Salon der Kuenste setzt hier an. Nicht als Gegenbewegung zur Ratio, sondern als Ergänzung: künstlerische Praxis als Weg, Bedeutung wieder zu integrieren. Wer malt, schreibt oder gestaltet, arbeitet nicht am Einzelteil, sondern am Werk – im Prozess, im Dialog, im Unfertigen.
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Wen wir anziehen
Menschen in Verantwortung: Die viel tragen – und einen Ort suchen, um klarer zu sehen, jenseits von Rollen und Erwartungen.
Menschen an Übergängen: In Phasen des Wandels. Sie kommen, um nicht nur zurückzublicken, sondern etwas Eigenes weiterzuführen – mit Sprache, Bild oder Form.
Menschen mit eigener Praxis: Autor:innen, Kunstschaffende, Denkende. Nicht zum Präsentieren, sondern um an den Rändern ihrer Arbeit weiterzugehen – im Austausch mit anderen Lebenswelten.
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Woher wir kommen
Unsere Wurzeln reichen zurück zu den Renaissance-Studiolos und zu den literarischen und künstlerischen Salons Europas im 18. Jahrhundert. Es waren soziale Keimzellen, des Austauschs und der Durchmischung. Künstler:innen, Denker:innen, Mäzen:innen, Forschende und Gastgeber:innen kamen zusammen, um zu arbeiten, zu erproben – und bestehende Rollen, Formen und Gewissheiten radikal infrage zu stellen.
Der Salon der Kuenste knüpft an diese Praxis an. Nicht nostalgisch, sondern zeitgemäss – als lebendige soziale Form für gemeinsames Arbeiten heute.
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Wie wir arbeiten
Im Salon geht es nicht um Technik – sondern darum, wie etwas Eigenes Form bekommt. Der Salon arbeitet deshalb prozessual.
Künstlerische Praxis verstehen wir als Arbeitsweise, in der Bedeutung nicht vorausgedacht werden kann, sondern erst im Prozess sichtbar wird – im fortlaufenden Dialog zwischen Wahrnehmen, Entscheiden und Gestalten.
Nicht, um Kunst zu produzieren.
Sondern um Wirklichkeit bewusster und erfüllender zu bewohnen – roh, echt, unprätentiös.
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Was unsere Gäste mitnehmen
Mehr Fülle. Mehr Klarheit. Mehr Eigenes. Der Salon ist eine Auszeit – ja. Aber nicht zum Wegsein, sondern zum Wieder-hier-Sein: im Tun, im Material, im Gespräch. Viele gehen nach Hause mit leichten Tagen im Körper – und mit etwas, das im Alltag weiterarbeitet.
Was bleibt, sind Erinnerungen und Begegnungen, von denen man ein Leben lang erzählt. Und ein Kreis von Menschen und Kompliz:innen, die ähnlich ticken und weiter mitgehen.
Zurück im Alltag zeigt sich das: Wahrnehmung wird klarer, Entscheidungen ruhiger, Gestaltung näher beim Eigenen.
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Stipendienfonds
Nicht jede passende Person hat im richtigen Moment die passenden Mittel. Wenn ein Angebot inhaltlich stimmig ist, aber finanziell gerade nicht möglich scheint, melde dich bei uns. Der Stipendienfonds des Salons unterstützt punktuell und diskret.
Wenn dich unsere Arbeit anspricht und du diesen Raum mittragen möchtest, gibt es dafür unterschiedliche Wege: finanziell oder durch praktische Unterstützung im Hintergrund. Still, unaufgeregt und ohne Verpflichtung – als Teil derselben Haltung.
Sprich uns einfach an.
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Dein Gastgeber
Patrick Castellani
Ich sorge dafür, dass der Ort, die Menschen und die Zeit im Atelier zusammenfinden. Nach 30 Jahren an vielen verschiedenen Tischen ist meine Rolle heute das Kuratieren: Ich halte den Rahmen und schütze die Weite, damit im Austausch mit unseren Meisterinnen und Meistern genau das entstehen kann, was wir im Salon suchen – echte Tiefe, Klarheit und Fülle im eigenen Tun.
Zeit für das Eigene
„Ich bin mit einer neuen Klarheit und Ruhe nach Hause gegangen – und mit dem Mut, das Unfertige stehen zu lassen, ohne es sofort lösen zu müssen. Seitdem arbeite ich anders weiter: langsamer, genauer – und näher bei dem, was wirklich meines ist.“
Patrick K., Kursteilnehmer
Ein Raum, in dem Entwicklung möglich wird
„Inge H. Schmidt ist Künstlerin und Lehrerin zugleich: Sie kann erklären und begeistern, sie kennt die Tücken künstlerischen Schaffens. Wer bei Inge H. Schmidt Bilder erschafft, kommt über das Handwerkliche hinaus. Sie vermag es, tiefere Zugänge zu den Potentialen der Menschen freizusetzen, die bei ihr lernen. Das macht sie zu einer außerordentlichen Pädagogin.“
Fabian N., Kursteilnehmer
Ich konnte mir beim Arbeiten zusehen
„Ich habe erlebt, dass Inge mit viel Empathie und Intuition genau die Hilfestellungen gegeben und Räume aufgemacht hat, mit denen ich etwas anfangen konnte. Von Bild zu Bild konnte ich zusehen, wie sich mein Malen entwickelt hat – und nach kurzer Zeit konnte ich gar nicht mehr genug davon kriegen.“
Sabine K., Kursteilnehmerin
Das Bild ist fertig!
„Plötzlich steht Inge neben mir, mein Bild äußerst genau betrachtend: „Lass mal sehen…aha… ja…“, dann sagt sie, für mich völlig unerwartet: „Das Bild ist fertig, lass das so!“ Das stellte meinen eigenen hohen Anspruch auf den Kopf und setzte besonders für mein Farbgefühl andere Perspektiven. Außerdem war ich durch dieses Schlüsselerlebnis mit Inge komplett neu motiviert.“
Anke K., Kursteilnehmerin
Referenzen
Was du mitnimmst.
Stimmen von Menschen, die im Salon gearbeitet, gezweifelt, entschieden – und etwas Eigenes in die Welt gebracht haben.
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