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Das Licht in den Farben sehen – mit Inge H. Schmidt

Zwei Wochen Malen. Fokus. Tiefe. Austausch. An einem Ort, der Ruhe schafft – und in einer Gruppe, die trägt.

12. - 25. Juli 2026  |  Basler Jura (CH) 

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Die erste Malresidenz

Im Juli 2026 kamen dreizehn Menschen für zwei Wochen im Basler Jura zusammen. Zehn Tage lang wurde gemalt, verworfen, weitergearbeitet und gemeinsam geschaut. Begleitet von Inge H. Schmidt und mit viel Zeit für die eigene Arbeit.

Entstanden sind Bilder, neue Fragen und eine Gemeinschaft auf Zeit.

Inge H. Schmidt in Usbekistan

Inge H. Schmidt

Inge H. Schmidt ist Malerin und Zeichnerin mit jahrzehntelanger eigener Praxis und einer seltenen Gabe für Lehre. Sie verbindet handwerkliche Präzision mit Neugier, Humor und einem feinen Gespür für Menschen. In ihrer Begleitung geht es nicht um Stil oder Können, sondern um Sehen, Entscheiden und Vertrauen in den eigenen Prozess. Sie arbeitet klar, zugewandt und aufmerksam – und schafft einen Raum, in dem Lernen leicht wird, ohne beliebig zu sein.
Webseite: https://ihs-art.com/

 

Arbeiten mit Inge sind Tage, die etwas verschieben – leise, aber nachhaltig.

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Wie gearbeitet wurde

In dieser Residenz ging es darum, aus der Fülle der Farben und Formen das Eigene zu wählen. Schritt für Schritt: schauen, entscheiden, weitergehen. Malen wurde bei Inge H. Schmidt nicht erklärt, sondern erfahren.

Jeder Tag begann mit einem kurzen Impuls. Danach arbeitete jede und jeder im eigenen Tempo – begleitet, aufmerksam, ohne Druck. Am Abend betrachteten und besprachen wir die Arbeiten gemeinsam.

Was in zwei Wochen entstand, war kein Stil – sondern ein Sprung im Sehen.

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Woche 1: Ankommen & Finden

Die ersten Tage gehörten dem Ankommen – im Haus, im Atelier und in der eigenen Arbeit. Nach einem kurzen Impuls von Inge arbeitete jede und jeder am eigenen Bild weiter. Viel schauen, ausprobieren, verwerfen und neu entscheiden.

 

Ein Besuch im Kunstmuseum Basel und ein freier Tag am Rhein brachten Abstand vom Atelier – und andere Bilder mit zurück.

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Woche 2: Vertiefen & Weitergehen

In der zweiten Woche wurde die Arbeit konzentrierter. Manche Bilder blieben, andere wurden übermalt oder noch einmal ganz neu begonnen. Eine Exkursion in den Jura verlagerte das Arbeiten nach draussen und das Licht aus dem Atelier in die Landschaft.

Am letzten Abend kamen die entstandenen Arbeiten im Salon an die Wand, als gemeinsamer Blick auf zwei intensive Wochen.

Zwei Wochen als Fulltime Artist

Ich habe mich gefreut, endlich am Stück zu malen, hatte aber auch Bedenken, ob zwei Wochen zu viel sind oder wie die Gruppendynamik wird. Am Ende war die Zeitspanne genau richtig und die Gruppe super kuratiert. Ich bin aus meiner gewohnten Farbpalette herausgekommen, konnte mich künstlerisch stark weiterentwickeln und habe wie erhofft das Leben einer Fulltime Artist gelebt. Es ist ein echter Salon der Malerei entstanden, in dem wir abends viel über Kunst geredet haben.

Nina T., Malresidenz 2026

Mutiger in Flächen und Farben

Ich wollte schon lange flächiger malen und dem Zufall im Malprozess mehr Raum geben. Durch die Residenz bin ich einen grossen Schritt weitergekommen: Ich traue mich jetzt, mutiger Flächen zusammenzuziehen und neue Farbpaletten auszuprobieren. Es ist ein besonderer Ort in einer schönen Landschaft, der es ermöglicht, das eigene Malen weiterzuentwickeln und mit anderen kreativen Menschen tolle Momente zu erleben.

Thomas P., Malresidenz 2026

Künstlerin und Lehrerin zugleich

Inge H. Schmidt ist Künstlerin und Lehrerin zugleich: Sie kann erklären und begeistern, sie kennt die Tücken künstlerischen Schaffens. Wer bei Inge H. Schmidt Bilder erschafft, kommt über das Handwerkliche hinaus. Sie vermag es, tiefere Zugänge zu den Potentialen der Menschen freizusetzen, die bei ihr lernen.

Reto W., Malen bei Inge H. Schmidt, 2025

Referenzen

Was die dreizehn Teilnehmenden erlebt haben

Die Zitate sind im Original freigegeben, die Namen haben wir geändert.

Die nächste Malresidenz

Nach der ersten Malresidenz im Schweizer Jura laufen die Vorbereitungen für 2027 bereits auf Hochtouren. Getreu unserem nomadischen Motto suchen wir nun nach einem besonderen Ort in Italien und entwickeln gemeinsam mit Inge H. Schmidt den Rahmen für die nächste Residenz.
 

Wo und wann sie stattfinden wird, steht noch nicht fest. Wenn du Interesse hast, trag dich unverbindlich auf die Interessentenliste ein. Du erfährst als eine:r der Ersten, sobald Ort, Termin und weitere Details feststehen.

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